E-Commerce-Barometer: Januar 2026 – Neueste Daten

Wie bitte?
Der BaseLinker-Index deutet auf eine Verlangsamung des polnischen E-Commerce im Januar 2026 hin, aber die Ergebnisse im Jahresvergleich zeigen immer noch ein solides Umsatzwachstum von 10,5 %.

Warum?
Obwohl ein Rückgang von 14 % gegenüber dem Vormonat verzeichnet wurde, sind die Zuwächse im Jahresvergleich ein positives Zeichen für die Stabilität des Marktes, in dem der Aufbau von Kundenloyalität und nicht nur einmalige Verkäufe im Vordergrund stehen.

Für wen ist es gedacht?
Diese Ergebnisse sind wichtig für Online-Shop-Betreiber, Marketingfachleute und E-Commerce-Logistikunternehmen sowie für diejenigen, die die Implementierung grenzüberschreitender in ihrer Online-Vertriebsstrategie planen.

Hintergrund:
Im Januar ging die Aktivität nach dem Weihnachtsgeschäft naturgemäß zurück. Die Daten deuten jedoch auf einen anhaltenden Aufwärtstrend bei den Umsätzen hin, insbesondere bei internationalen Transaktionen, die im Vergleich zum Vorjahr um 10 % zunahmen. Trotz des Rückgangs gegenüber dem Vormonat stieg der durchschnittliche Warenkorbwert, was auf eine stärkere Fokussierung auf geplante Ausgaben anstelle von Impulskäufen hindeutet.

Wachstum und Herausforderungen im E-Commerce-Markt

Der Januar 2026 brachte gemischte Ergebnisse für den E-Commerce-Markt in Polen – einerseits gab es ein solides Wachstum im Vergleich zum Vorjahr, andererseits könnte ein monatlicher Rückgang der Aktivität bei einigen Unternehmern Zweifel hervorrufen.

Januar 2026 in Zahlen: Ergebnisse des BaseLinker-Index

Der BaseLinker-Index für Januar 2026 weist einen Anstieg von 10,5 % gegenüber Januar 2025 aus und bestätigt damit die langfristige Entwicklung des polnischen E-Commerce-Marktes. Im Vergleich zu Dezember 2025 wurde jedoch ein Rückgang von 14 % verzeichnet, was auf eine natürliche Abschwächung nach den Feiertagen hindeutet.

Erhöhung des durchschnittlichen Bestellwerts

Trotz des Rückgangs der Transaktionen stieg der durchschnittliche Bestellwert im Januar um 4,4 % auf 198,3 PLN. Dies deutet darauf hin, dass polnische Verbraucher vorsichtiger geworden sind, ihre Käufe aber planvoller und weniger impulsiv erfolgen. Es wird erwartet, dass sich dieser Trend fortsetzt, und Einzelhändler müssen ihre Vertriebsstrategien anpassen, um dieses Bestellwertniveau zu halten.

Die größten Herausforderungen und Potenziale des Auslandsvertriebs

Angesichts monatlicher Umsatzrückgänge entscheiden sich immer mehr Online-Shops für eine Expansion ins Ausland. Der BaseLinker-Index prognostiziert für Januar 2026 einen Anstieg der grenzüberschreitenden Umsätze um 10 % , wodurch deren Anteil am Gesamtumsatz auf 18 % steigen wird. Für Unternehmen, die bisher noch nicht international tätig sind, ist es an der Zeit, sich anzupassen. Die Integration internationaler Plattformen oder E-Commerce-Technologien kann ihnen helfen, ihr Geschäft auf ausländischen Märkten auszubauen.

Sektoren, die weiterhin wachsen

  • Automobilbranche: Ein Anstieg um 8,2 % gegenüber Januar 2025, der auf die Winterwartung von Fahrzeugen zurückzuführen ist.
  • Sport: Plus 5,4 %, getrieben durch saisonale Käufe von Sportgeräten.
  • Bekleidung: Rückgang um 3,7 % gegenüber Dezember 2025, die Umsätze bleiben jedoch stabil.
  • Elektronik: Rückgang um 6,1 %, was nach der Weihnachtssaison üblich ist.

Warum lohnt es sich, in E-Commerce-Lösungen zu investieren?

Trotz der Herausforderungen am Markt gewinnen Technologien zur Unterstützung des Online-Handels zunehmend an Bedeutung. E-Commerce-Dienstleistungen wie die Integration mit ERP-Systemen, Verkaufsplattformen und Lagerverwaltungssystemen werden zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Strategien vieler polnischer Online-Shops. Unternehmen, die in Technologie investiert haben, sind zweifellos besser gerüstet, sich an den internationalen Markt anzupassen.

Schlussfolgerungen für die Zukunft: Wie geht es mit dem polnischen E-Commerce weiter?

Auf Basis der Ergebnisse des BaseLinker-Index ist mit weiterem Wachstum im Online-Handel zu rechnen, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte. Die Steigerung des internationalen Umsatzes, die Integration neuer Vertriebskanäle und die Anpassung an veränderte Kundenerwartungen stellen polnische Unternehmen vor zentrale Herausforderungen. Investitionen in Lösungen, die den Vertrieb in verschiedenen Märkten unterstützen und Vertriebsprozesse automatisieren, sind daher empfehlenswert.