Obi hat einen eigenen Marktplatz gestartet – wird dieser bald auch in Polen verfügbar sein?

Was?

Obi, eine der größten Baumarktketten Europas, hat einen eigenen Marktplatz gestartet – eine Verkaufsplattform, die es ermöglicht, Produkte nicht nur online, sondern auch über externe Händler und Lieferanten anzubieten. Das neue Modell erlaubt die Erweiterung des Produktsortiments und die Schaffung eines umfassenden Angebots für Kunden, die Renovierungs-, Bau-, Garten- und Dekorationsprojekte planen. Der Marktplatz vereint die Funktionen eines klassischen Onlineshops mit einem offenen Ökosystem für Geschäftspartner.

Warum?

Die Entscheidung für den Marktplatz beruht auf mehreren wichtigen Geschäfts- und Marktüberlegungen. In erster Linie ist sie eine Reaktion auf die steigenden Kundenerwartungen an ein breites Sortiment, attraktive Preise und zusätzliche Serviceleistungen – alles an einem Ort. Obi erkennt, wie andere Einzelhandelsketten auch, den globalen Trend der Plattformisierung im Einzelhandel, bei der Wertschöpfung nicht nur durch den Verkauf eigener Waren, sondern auch durch die Ermöglichung des Vertriebs an externe Partner entsteht.

Für Obi bietet der Marktplatz zudem die Möglichkeit, Umsatz und Geschäftseffizienz zu steigern, ohne erhebliche Ressourcen in den Ausbau des eigenen Lagerbestands investieren zu müssen. Dieses Modell ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Nachfrageänderungen und Verbrauchertrends, erhöht die Flexibilität des Angebots und erschließt neue Einnahmequellen – beispielsweise Provisionen auf Partnerverkäufe oder zusätzliche Dienstleistungen (z. B. Werbung auf der Plattform, Beratung und Montage).

Für wen?

Das Obi Marketplace-Projekt richtet sich an mehrere wichtige Zielgruppen:

  • Privatkunden , die Einkäufe für Renovierungs-, Bau-, Garten- oder Wohnungseinrichtungszwecke tätigen und eine bequeme, umfassende Bezugsquelle für Produkte und zusätzliche Dienstleistungen erwarten.

  • Fachleute – Bauunternehmen, Architekten, Bauunternehmer und Installateure – die Zugang zu einer breiten Palette von Materialien und Werkzeugen benötigen, oft mit speziellen Parametern.

  • Lieferanten und Drittanbieter, für die Obi Marketplace ein neuer Vertriebskanal sein kann, der es ihnen ermöglicht, Kunden über eine anerkannte Marke und deren Vertriebsinfrastruktur zu erreichen.

Hintergrund zum Thema

Obi ist seit über 50 Jahren auf dem europäischen Heimwerkermarkt aktiv und seit Langem in Polen vertreten, wo das Unternehmen ein gut ausgebautes Netz von Baumärkten betreibt. Der polnische Heimwerkermarkt zählt zu den größten in Mitteleuropa und ist gleichzeitig einer der wettbewerbsintensivsten. Hier spielen etablierte Unternehmen wie Castorama und Leroy Merlin eine wichtige Rolle, während Allegro und Amazon im Bausegment zunehmend an Einfluss gewinnen.

In den letzten Jahren hat der E-Commerce im Bau- und Renovierungssektor ein rasantes Wachstum erlebt. Kunden kaufen zunehmend online ein, selbst in Produktkategorien, die bisher hauptsächlich im stationären Handel erhältlich waren. Obi beobachtete diese Entwicklungen und die Aktivitäten der Wettbewerber und beschloss, den Schritt zur Plattformisierung zu wagen – mit dem Ziel, auch im digitalen Kanal eine starke Position aufzubauen, wo Produktverfügbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und die Integration verschiedener Services auf einer einzigen Plattform entscheidend sind.

 

Obi ist eine der größten und bekanntesten Baumarktketten Europas und seit den 1970er Jahren auf dem Markt. Seit ihrer Gründung konzentriert sich die Marke auf ein breites Sortiment an Produkten für Bau, Renovierung, Gartenarbeit und Inneneinrichtung. Dank ihrer starken Position im DIY-Segment (Do It Yourself) hat sich Obi zu einem Marktführer entwickelt und genießt das Vertrauen von Privatkunden und Profis gleichermaßen.

Der Einzelhandel, insbesondere der Bau- und Sanierungssektor, hat in den letzten Jahren einen tiefgreifenden digitalen Wandel durchlaufen. Treiber dieser Veränderungen sind die steigenden Erwartungen der Verbraucher, die online auf ein breites Produktsortiment zugreifen, Preise bequem vergleichen und flexible Lieferoptionen nutzen möchten. Darüber hinaus hat das dynamische Wachstum des E-Commerce, beschleunigt durch die COVID-19-Pandemie, traditionelle Einzelhandelsketten gezwungen, ihre Geschäftsmodelle zunehmend an die Gegebenheiten des digitalen Handels anzupassen.

Vor diesem Hintergrund ist Obis Entscheidung, einen eigenen Marktplatz zu starten, kein Zufall. Sie ist Teil einer umfassenderen Strategie, die nicht nur die Online-Präsenz der Marke stärken, sondern auch eine Plattform für die Zusammenarbeit mit externen Händlern schaffen soll. Dadurch kann Obi seinen Kunden ein noch breiteres Produktsortiment anbieten und gleichzeitig seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber E-Commerce-Giganten wie Amazon und Allegro steigern.

Was ist ein Marktplatz und warum führen Einzelhandelsketten ihn ein?

Ein Marktplatz ist eine Verkaufsplattform, die es mehreren unabhängigen Händlern ermöglicht, ihre Produkte an einem Ort anzubieten. Anders als in einem traditionellen Online-Shop, wo alles direkt vom Shop-Betreiber kommt, fungiert ein Marktplatz als Vermittler und stellt die technologische Infrastruktur, Verkaufstools und häufig auch Logistik-, Zahlungs- und Marketingdienstleistungen bereit. Bekannte Beispiele für Marktplätze sind Allegro, Amazon und eBay. Sie haben Standards im E-Commerce gesetzt und ein Geschäftsmodell entwickelt, das auf einer großen Auswahl, komfortablem Einkauf und starker Kundenbindung basiert.

Die Entscheidung von Einzelhandelsketten wie Obi, einen eigenen Marktplatz zu starten, beruht auf mehreren Schlüsselfaktoren. In erster Linie ist sie eine Reaktion auf die steigenden Erwartungen der Kunden, die sich an die breite Produktverfügbarkeit im Internet, die Möglichkeit zum Preisvergleich, Bewertungen und den schnellen Zugriff auf Produktinformationen gewöhnt haben. Im Zeitalter des E-Commerce erwarten Verbraucher nicht nur attraktive Preise, sondern auch umfassenden Service und Komfort in jeder Phase des Einkaufs. Marktplätze erfüllen diese Bedürfnisse mit einem konsolidierten, breiten Angebot, das sowohl die eigenen Produkte des Plattformbetreibers als auch die von externen Partnern umfasst.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht bietet die Einführung eines Marktplatzes einer Einzelhandelskette die Möglichkeit, ihren Umsatz deutlich zu steigern, ohne in die Erweiterung des eigenen Warenbestands oder des Produktsortiments durch Eigenkäufe investieren zu müssen. Dank dieses Modells verdient die Plattform Provisionen an den Verkäufen ihrer Partner und hat vergleichsweise geringe Gemeinkosten. Darüber hinaus ermöglicht ein Marktplatz eine schnellere Reaktion auf Markttrends und Nachfrageänderungen – die Verkäufer sind für die Auswahl ihrer Produkte verantwortlich, wodurch das Angebot dynamischer und besser auf die Marktbedürfnisse zugeschnitten ist.

Für einen Anbieter wie Obi bietet die Einführung eines Marktplatzes die Chance, ein stärkeres Service-Ökosystem aufzubauen. Eine eigene Vertriebsplattform dient dazu, Daten zum Kaufverhalten der Kunden zu sammeln, Angebote gezielter auszurichten, Kundenbindung zu fördern und die Marke im digitalen Kanal zu stärken. Dies ist besonders wichtig angesichts des wachsenden Wettbewerbsdrucks durch globale E-Commerce-Giganten, die zunehmend mit traditionellen Handelsketten im Online-Handel konkurrieren.

Für die Heimwerker- und Baubranche bietet das Marktplatzmodell einen weiteren entscheidenden Vorteil: Es ermöglicht Kunden, ein breites Sortiment an spezialisierten, oft Nischenprodukten anzubieten, die im Einzelhandel schwer zu führen wären. So können Kunden sowohl gängige, leicht verfügbare Produkte als auch anspruchsvollere Waren von spezialisierten Anbietern an einem Ort erwerben.

Obis Entscheidung, einen eigenen Marktplatz zu schaffen, ist daher ein logischer Schritt zur Stärkung der Position im E-Commerce-Markt, zur Diversifizierung der Einnahmequellen und zur Steigerung des Mehrwerts für Kunden und Geschäftspartner. Sie ist zudem eine Reaktion auf Megatrends im Einzelhandel wie Digitalisierung, Omnichannel und Vertriebsplattformen, die die moderne Einzelhandelslandschaft zunehmend prägen.

Obi und seine E-Commerce-Strategie

Obis Aktivitäten im Online-Handel bis jetzt

Als eine der größten Baumarktketten Europas konzentrierte sich Obi viele Jahre lang vorwiegend auf den stationären Handel und baute ein Netzwerk strategisch günstig in Städten und Ballungsräumen gelegener Baumärkte auf. Doch schon vor der COVID-19-Pandemie erkannte das Unternehmen die Notwendigkeit, seine Online-Präsenz auszubauen. Anfänglich beschränkten sich Obis E-Commerce-Aktivitäten auf einen klassischen Onlineshop mit der Möglichkeit, Produkte zur Abholung in einer ausgewählten Filiale zu bestellen.

Im Laufe der Zeit investierte Obi, getrieben von Marktveränderungen und steigenden Kundenerwartungen, in Online-Funktionen: Der Lieferservice wurde ausgebaut, Produktkonfiguratoren (z. B. für Küchen und Terrassen) eingeführt und Click-and-Collect-Lösungen implementiert. In einigen Ländern, wie Deutschland, Österreich und Tschechien, testete Obi Lösungen für digitale Einkaufsassistenten, die Integration mobiler Tools und Online-Designservices. Trotz dieser Bemühungen blieb die Handelskette hinter den größten E-Commerce-Anbietern zurück, und ihr Online-Angebot war im Vergleich zu dem der Konkurrenz relativ begrenzt.

Motive für die Einführung eines Marktplatzes

Die Entscheidung für einen eigenen Marktplatz ist Teil der umfassenden digitalen Transformation von Obi. Die Handelskette erkennt, dass das traditionelle Einzelhandelsmodell – das ausschließlich auf dem Verkauf eigener Produkte basiert – in einer von E-Commerce-Plattformen dominierten Welt zunehmend an Effektivität verliert. Dank des Marktplatzes kann Obi sein Angebot deutlich erweitern, ohne in zusätzliche Lagerinfrastruktur investieren oder den eigenen Warenbestand aufstocken zu müssen.

Der Marktplatz ermöglicht es zudem, neue Kundengruppen zu gewinnen, die nach Nischenprodukten, spezialisierten Produkten oder Produkten suchen, die im traditionellen Handel weniger leicht erhältlich sind. Für Obi bietet er darüber hinaus die Chance, die Kundenbindung zu stärken, da Kunden den Großteil ihrer Bedürfnisse in den Bereichen Renovierung, Bau und Gartenarbeit online an einem Ort decken können. Die Plattform soll außerdem als Instrument zum Aufbau eines Ökosystems zusätzlicher Dienstleistungen dienen – von Lieferung und Installation bis hin zu technischer Beratung und Kundendienst.

Die Einführung des Marktplatzes steht im Einklang mit Obis strategischem Ziel: sich als moderner Anbieter umfassender Haus- und Gartenlösungen zu positionieren, der die Offline- und Online-Welt in einem Omnichannel-Modell miteinander verbindet.

Obis Position im Vergleich zur Konkurrenz

Trotz seiner starken Position im europäischen DIY-Marktsegment muss sich Obi im E-Commerce-Markt gegen anspruchsvolle Wettbewerber behaupten. International geht die größte Bedrohung von Plattformen wie Amazon aus, die ihr Angebot an DIY-Produkten, Werkzeugen, Baumaterialien und Gartengeräten seit Jahren kontinuierlich erweitern. Amazon verfügt über eine unvergleichlich größere Reichweite, technologisches Potenzial und Erfahrung im Betrieb von Marktplätzen. Daher ist es für Obi entscheidend, sich durch ein Alleinstellungsmerkmal zu differenzieren und einen Wettbewerbsvorteil in der DIY-Nische zu erzielen.

Auf lokaler Ebene konkurriert Obi in vielen Ländern, darunter Polen, mit Ketten wie Castorama, Leroy Merlin und Bauhaus. Diese Unternehmen investieren ebenfalls stark in die Entwicklung ihres E-Commerce-Angebots, obwohl keines von ihnen (abgesehen von einigen Pilotprojekten) bisher einen vollwertigen Marktplatz eingeführt hat. Dies bietet Obi die Chance, sich einen Wettbewerbsvorteil als First Mover zu sichern und seinen Kunden eine innovative Lösung in diesem Marktsegment anzubieten.

Obi muss jedoch bedenken, dass der Eintritt in den Marktplatzmarkt nicht nur Chancen, sondern auch erhebliche Herausforderungen mit sich bringt. Das Unternehmen muss die Erwartungen der Verkäufer hinsichtlich der Kooperationsbedingungen steuern, das Vertrauen der Nutzer in die neue Plattform stärken und einen angemessenen Service sowie eine effiziente Logistik gewährleisten, um mit etablierten E-Commerce-Anbietern konkurrieren zu können.

Neuer Obi-Marktplatz – Hauptmerkmale und Funktionen

Produktpalette und Kategorien

Der von Obi eingeführte Marktplatz wurde als Plattform konzipiert, die Kunden Zugang zu einer möglichst breiten Produktauswahl in den Bereichen Bauen, Renovieren, Garten und Inneneinrichtung bietet. Neben den klassischen Produktgruppen, die auch in den Obi-Filialen erhältlich sind – wie Werkzeuge, Baumaterialien, Farben, Badarmaturen und Gartenartikel – umfasst die Plattform auch Produkte, die bisher nicht zum Standardsortiment der Kette gehörten.

Der Marktplatz ermöglicht die Aufnahme von Waren spezialisierter Händler und Hersteller, die Nischenlösungen, schwer erhältliche Produkte oder solche für anspruchsvollere Kunden wie beispielsweise Bauprofis anbieten. Geplant ist außerdem die Entwicklung ergänzender Kategorien wie Dekorationen, Smart-Home-Systeme, Beleuchtung und sogar Saisonartikel (z. B. für Weihnachten und Grillen). So können Kunden bequem an einem Ort einkaufen, ohne verschiedene Plattformen oder Online-Shops durchsuchen zu müssen.

Modell der Zusammenarbeit mit Verkäufern

Obi nutzt ein für moderne Marktplätze typisches Kooperationsmodell: Drittanbieter sind für Produktangebot, Preisgestaltung, Lagerverwaltung und Versand verantwortlich. Als Plattformbetreiber stellt Obi die technologische Infrastruktur, das Zahlungssystem sowie Tools für Angebots- und Aktionsmanagement bereit und gewährleistet die Bearbeitung von Reklamationen und Rücksendungen gemäß den geltenden Rechtsvorschriften.

Für Verkäufer sind verschiedene Provisionsmodelle geplant, abhängig von der Produktkategorie und dem Umfang der Zusammenarbeit. Obi plant, wie andere Plattformen auch, zusätzliche Vertriebsunterstützungsleistungen anzubieten, darunter bezahlte Werbekampagnen innerhalb der Plattform, die Möglichkeit, Angebote hervorzuheben, und Zugriff auf Analysedaten zum Kaufverhalten der Kunden.

Für die Verkäufer ist dies eine Gelegenheit, eine große Kundengruppe zu erreichen, die die Obi-Website besucht, und für die Kette selbst die Möglichkeit, ein breites Angebot aufzubauen, ohne die Kosten für Lagerung und Logistik von Produkten externer Lieferanten tragen zu müssen.

Technologie und Benutzererfahrung (UX/UI)

Der Obi Marketplace zeichnet sich durch Benutzerfreundlichkeit und intuitive Bedienung aus. Die Plattform basiert auf modernen Technologien, die eine schnelle Produktsuche, das Filtern nach technischen Parametern und den einfachen Vergleich von Angeboten verschiedener Anbieter ermöglichen. Kunden erhalten transparente Informationen zu Produktverfügbarkeit, Kosten und Lieferzeiten sowie umfassende Optionen zur Auftragsverfolgung und Kaufverwaltung über ein einziges Benutzerkonto.

Ein Schlüsselelement der neuen Plattform ist die Integration in das Obi-Ökosystem mit seinen zusätzlichen Dienstleistungen. Kunden können beispielsweise beim Kauf bestimmter Produktkategorien Montage-, Transport- oder technische Beratungsleistungen hinzubuchen. Geplant ist außerdem eine mobile App mit vollem Funktionsumfang, die das Einkaufen für Nutzer mobiler Geräte vereinfacht.

Obi legt großen Wert auf ein einheitliches Nutzererlebnis über alle Kanäle hinweg – online wie offline. Der Marktplatz wird in das Filialnetz integriert, sodass Kunden beispielsweise Produkte externer Anbieter bestellen und in einer ausgewählten Filiale abholen oder die Option für kombinierte Bestellungen nutzen können (Obis eigene Produkte + Produkte von Partnern).

Besondere Merkmale gegenüber dem Wettbewerb

Im Vergleich zu typischen Marktplattformen wie Amazon oder Allegro will Obi sich durch Branchenspezialisierung und die Fokussierung auf die Bereiche Heimwerken, Renovierung und Gartenarbeit einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Das Angebot des Marktplatzes wird genau auf die Bedürfnisse von Kunden zugeschnitten sein, die Bau- und Ausbauprojekte realisieren, und sich damit von breit aufgestellten E-Commerce-Plattformen abheben.

Ein weiterer großer Vorteil von Obi ist die Möglichkeit, Online-Shopping mit stationären Dienstleistungen und Ladenketten zu verknüpfen. Kunden, die ein Produkt online bestellen, können sich beispielsweise von einem Berater im Geschäft beraten lassen oder die Ware persönlich abholen und so den Komfort des E-Commerce mit dem Erlebnis des traditionellen Einkaufens verbinden.

Wird Obi Marketplace in Polen verfügbar sein?

Aktuelle Informationen und offizielle Bekanntmachungen

Obwohl Obi den Start seines eigenen Marktplatzes in ausgewählten europäischen Ländern offiziell bestätigt hat, gibt es derzeit noch keine konkrete Ankündigung zum Starttermin in Polen. Das Unternehmen startete das Projekt in Deutschland, seinem Kernmarkt und idealen Testfeld für neue digitale Lösungen. Mitteilungen an Medien und Geschäftspartner deuten jedoch darauf hin, dass Polen zu den Ländern gehört, die für die nächste Phase der Marktplatz-Expansion in Betracht gezogen werden.

Obi betreibt intensive E-Commerce-Aktivitäten in Polen: Der Online-Shop wird modernisiert, Click & Collect-Services werden entwickelt, verschiedene Liefermethoden getestet und das Online-Angebot mit den stationären Geschäften verknüpft. Dies zeigt, dass das Unternehmen den polnischen Markt als vielversprechend und bereit für fortschrittlichere digitale Lösungen wie den eigenen Marktplatz sieht.

Analyse des polnischen DIY- und E-Commerce-Marktes

Der polnische Heimwerkermarkt zählt zu den größten und am schnellsten wachsenden in Mittel- und Osteuropa. Sein Wert wird auf mehrere zehn Milliarden Złoty jährlich geschätzt, und der Anteil des Online-Handels am Absatz von Bau- und Renovierungsprodukten wächst rasant. Die COVID-19-Pandemie hat die Digitalisierung des Einkaufsverhaltens der Polen beschleunigt; sie kaufen zunehmend online ein, insbesondere in Produktkategorien wie Werkzeugen, Baumaterialien und Gartengeräten.

Der polnische E-Commerce-Markt ist äußerst wettbewerbsintensiv und technologisch ausgereift. Kunden sind an große Plattformen wie Allegro, Amazon (seit Kurzem auch in Polen verfügbar) sowie Castorama und Leroy Merlin gewöhnt, die ihr Online-Angebot stetig erweitern. Daher benötigt Obi Marketplace für seinen Markteintritt in Polen eine durchdachte Strategie, um sich von der Konkurrenz abzuheben und Mehrwert für die Kunden zu schaffen.

Gleichzeitig steigt der Anspruch polnischer Heimwerker: Sie erwarten eine große Auswahl, attraktive Preise, flexible Lieferoptionen und Zugang zu Zusatzleistungen wie Montage und technischer Beratung. Der Marktplatz Obi könnte diese Bedürfnisse erfüllen, wenn er mehr als herkömmliche Online-Shops und bestehende Vertriebsplattformen bieten würde.

Chancen und Herausforderungen für Obi in Polen

Obis Chance liegt zweifellos im Mangel an einem vollwertigen Marktplatz für Heimwerkerbedarf auf dem polnischen Markt. Zwar bieten Allegro und Amazon Bau- und Renovierungsprodukte an, sind aber keine Plattformen, die sich ausschließlich auf diese Kategorie konzentrieren. Obi könnte diese Spezialisierung nutzen und sich als Experte für Haus und Garten positionieren, indem es neben Produkten auch umfassende Lösungen für Privat- und Geschäftskunden anbietet.

Darüber hinaus ist das dichte Filialnetz von Obi in Polen ein großer Vorteil. Die Möglichkeit, Online-Shopping mit Abholung im Geschäft, Beratung vor Ort und zusätzlichen Serviceleistungen zu kombinieren, könnte ein starkes Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb darstellen.

Andererseits sind die Herausforderungen beträchtlich. Der Markteintritt erfordert die Gewinnung und Bindung von Handelspartnern, die der neuen Plattform vertrauen und ihre Produkte dort anbieten möchten. Darüber hinaus ist ein qualitativ hochwertiger Kundenservice und eine reibungslose Logistik entscheidend, was sich im polnischen E-Commerce-Umfeld mit seinen hohen Erwartungen als schwierig erweisen kann.

Preisgestaltung und das Kooperationsmodell mit Partnern werden ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Händler, die bereits auf Allegro oder Amazon aktiv sind, werden die Attraktivität des Obi-Marktplatzes anhand der Kosten, der Kooperationsbedingungen und der potenziellen Reichweite der Plattform bewerten. Obi muss ihnen konkrete Vorteile bieten, um sie zur Teilnahme am Projekt zu bewegen.

Zusammenfassung der Einstiegsperspektiven

Obwohl es noch keine offizielle Ankündigung zum Starttermin des Obi-Marktplatzes in Polen gibt, deuten Analysen der Unternehmensaktivitäten und der Marktlage auf einen wahrscheinlichen Markteintritt hin. Polen zählt zu den wichtigsten Märkten von Obi in der Region und bietet sich als natürliche Expansionsrichtung für neue digitale Dienstleistungen an. Die Ergebnisse der Plattformimplementierung in Deutschland und die organisatorische Bereitschaft des Unternehmens, dieses Modell auf neue Märkte zu übertragen, werden hierbei entscheidend sein.

Auswirkungen auf den Markt und den Wettbewerb

Mögliche Folgen des Markteintritts von Obi Marketplace für polnische Verkäufer

Der Start des Obi-Marktplatzes in Polen könnte die Machtverhältnisse im Heimwerkerbereich und darüber hinaus im gesamten E-Commerce-Sektor für Renovierungs- und Bauprodukte deutlich verändern. Die neue Plattform würde lokalen und regionalen Anbietern einen alternativen Vertriebskanal neben Giganten wie Allegro und Amazon bieten. Als Marke mit hohem Bekanntheitsgrad und großem Vertrauen im Bau- und Gartenbereich könnte Obi sowohl kleinere Anbieter spezialisierter Produkte als auch Händler anziehen, die bisher nur eine geringe Online-Präsenz hatten oder hauptsächlich über eigene Online-Shops agierten.

Für viele Unternehmen, insbesondere solche mit Nischenprodukten (z. B. Spezialmaterialien, professionelles Zubehör), könnte die Teilnahme an der Obi-Plattform bedeuten, eine Kundengruppe zu erreichen, die Wert auf einen vertrauenswürdigen Partner legt. Die Integration in ein Netzwerk stationärer Geschäfte könnte den Obi-Marktplatz zu einem attraktiven Verkaufsargument für Anbieter machen, die Online-Vertrieb mit einer physischen Präsenz verbinden möchten.

Andererseits würde der Druck auf Verkäufer, die bereits auf anderen Plattformen aktiv sind, steigen, da sie ihre Angebote, Preise und Servicestandards an das neue Wettbewerbsumfeld anpassen müssten. Der Obi-Marktplatz könnte zudem zu mehr Transparenz bei Preisen und Verkaufsbedingungen im gesamten Heimwerkerbereich beitragen, was den Kunden zugutekäme, Verkäufer aber auch zu mehr Flexibilität bei der Preisgestaltung und Investitionen in die Servicequalität zwingen würde.

Reaktionen der Wettbewerber – Was ist zu erwarten?

Obis Markteintritt mit einem eigenen Marktplatz dürfte eine Reaktion der Hauptkonkurrenten hervorrufen. Castorama und Leroy Merlin, die seit Jahren mit Obi im stationären Handel konkurrieren und ihre Online-Shops zunehmend ausbauen, könnten ihre Investitionen in den Ausbau ihres Online-Angebots beschleunigen und die Einführung eigener Plattformmodelle erwägen. Bislang hat keine dieser Ketten einen vollwertigen Marktplatz eingeführt, doch Obis Angebot einer solchen Lösung könnte als Anstoß für ähnliche Initiativen dienen.

Aus Sicht der größten E-Commerce-Plattformen wie Allegro oder Amazon stellt Obi Marketplace eine neue Herausforderung im DIY-Segment dar, in dem es bisher keine dominante, spezialisierte Plattform gab. Obwohl Obis Reichweite im Vergleich zu den E-Commerce-Giganten anfangs begrenzt sein dürfte, könnte die Plattform dank ihrer Spezialisierung und der Anbindung an ein Netzwerk stationärer Geschäfte einen Teil der DIY-Marken treuen Kunden gewinnen. Die größten Anbieter könnten darauf reagieren, indem sie verstärkt in die Vermarktung von Bauprodukten investieren, neue Zusatzleistungen (z. B. Beratung, Montage) einführen oder aggressivere Preisstrategien verfolgen.

Mögliche Marktveränderungen

Die Eröffnung des Obi Marketplace könnte mehrere wichtige Trends im polnischen Heimwerker- und E-Commerce-Markt beschleunigen. Erstens würde sie die Entwicklung von Omnichannel-Services vorantreiben – Kunden erwarten zunehmend die nahtlose Integration von Online-Shopping und stationären Servicestellen, die Möglichkeit, Bestellungen im Geschäft abzuholen, Beratungsleistungen und Montageservices. Obi könnte mit seinem landesweiten Filialnetz in Polen neue Maßstäbe für diese Services setzen.

Zweitens würde der Wettbewerb hinsichtlich Kundenservicequalität, Liefergeschwindigkeit und Rückgabemöglichkeiten zunehmen. Bei guter Konzeption und Führung könnte der Obi-Marktplatz zu einer Plattform werden, die in diesem Bereich neue Maßstäbe setzt und andere Ketten und Plattformen dazu zwingt, ihre Servicequalität zu verbessern.

Drittens könnte sich der Markt im Hinblick auf Online-Produktangebote weiter professionalisieren – Verkäufer müssen in bessere Produktbeschreibungen, Fotos, technische Daten und einen erstklassigen Kundenservice investieren, um im neuen Verkaufsumfeld effektiv konkurrieren zu können.

Weiterreichende Auswirkungen auf den Sektor

Sollte Obi Marketplace in den polnischen Markt eintreten und sich dort als erfolgreich erweisen, könnte es als Vorbild für andere Fachhändler dienen, die sich bisher auf den Online-Verkauf ihrer eigenen Produkte beschränkt haben. Es ist zu erwarten, dass andere Branchen – wie etwa Unterhaltungselektronik, Automobilindustrie und Möbelindustrie – das Obi-Projekt genau beobachten und die Möglichkeit prüfen werden, eigene, spezialisierte Marktplätze zu schaffen, um ihren Anteil am E-Commerce-Markt zu erhöhen.

Perspektiven für Verkäufer und Kunden

Wie könnte der Einstieg in den Obi Marketplace für polnische Unternehmen aussehen?

Für polnische Händler und Lieferanten von Produkten aus den Bereichen Bauen, Renovieren, Gartenbau und Inneneinrichtung bietet der Obi-Marktplatz eine neue Möglichkeit zur Diversifizierung ihrer Vertriebskanäle. Konkret eröffnet er ihnen die Chance, Kunden zu erreichen, die der Marke Obi vertrauen und deren Angebote sowohl im stationären Handel als auch online nutzen. Dies könnte insbesondere für Hersteller und Händler von Spezialprodukten attraktiv sein – Produkte, die nicht immer zum Standardsortiment von Baumärkten gehören, aber von Kunden mit anspruchsvolleren Renovierungs- oder Bauprojekten nachgefragt werden.

Obi Marketplace könnte sowohl große als auch kleine Anbieter anziehen. Für größere Anbieter ergänzt die Plattform bestehende Vertriebskanäle und ermöglicht es ihnen, ihr Geschäft auszubauen, ohne in einen eigenen E-Commerce-Bereich investieren zu müssen. Für kleinere Unternehmen – lokale Produzenten, Kunsthandwerker oder spezialisierte Händler – bietet die Plattform die Möglichkeit, ihre Online-Präsenz zu stärken und ein breiteres Publikum zu erreichen, ohne hohe Technologie- und Marketingkosten zu verursachen.

Gleichzeitig müssen Verkäufer die hohen Standards von Obi als Plattformbetreiber erfüllen. Dazu gehören die Qualität der Angebote, die Zuverlässigkeit der Verfügbarkeits- und Preisinformationen, die Effizienz der Auftragsabwicklung sowie die Prozesse nach dem Kauf (Retouren, Reklamationen). Die Teilnahme am Obi-Marktplatz kann daher Investitionen in die Professionalisierung der Online-Services, ERP-Systeme, Plattformintegration und ein optimiertes Logistikmanagement erfordern.

Mögliche Vorteile für Endkunden

Aus Kundensicht könnte der Obi-Marktplatz erhebliche Vorteile bieten. Vor allem würde er die Produktverfügbarkeit erhöhen – nicht nur der üblicherweise in Baumärkten erhältlichen Artikel, sondern auch von Nischenprodukten, Spezialartikeln und schwerer erhältlichen Produkten. Kunden hätten eine zentrale Anlaufstelle, an der sie alle für Bau-, Renovierungs- oder Gartenprojekte benötigten Komponenten umfassend beziehen könnten.

Der Marktplatz würde zudem einen einfacheren Vergleich von Angeboten verschiedener Anbieter auf einer einzigen Plattform ermöglichen, was sich positiv auf die Preis- und Kaufkonditionen auswirken würde. Kunden hätten Zugriff auf mehr Bewertungen und Erfahrungsberichte zu Produkten und Verkäufern, was Kaufentscheidungen erleichtern würde.

Ein wesentlicher Vorteil für Kunden wäre die Integration des Marktplatzes mit zusätzlichen Services und dem stationären Obi-Filialnetz. Kunden könnten Bestellungen über ein kombiniertes Modell aufgeben – online bestellen und im Geschäft abholen, sich vor Ort beraten lassen oder Produkte mit Montage- oder Lieferservice bestellen. Dies entspräche den steigenden Kundenerwartungen an Omnichannel-Shopping – der Kombination aus dem Komfort des E-Commerce und dem direkten Kontakt mit Produkten und Service vor Ort.

Darüber hinaus könnte der Obi-Marktplatz neue Funktionen einführen, um Kunden in der Investitionsplanungsphase zu unterstützen – Konfiguratoren, Kostenrechner, Designinspirationen und online verfügbare Expertenberatung. Solche Lösungen wären besonders attraktiv für diejenigen, die größere Renovierungs- oder Bauprojekte planen, die eine gründliche Vorbereitung und den Kauf mehrerer Produkte im Rahmen einer einzigen Investition erfordern.

Risiken und Herausforderungen aus Sicht der Marktteilnehmer

Obwohl die Vorteile für Verkäufer und Kunden potenziell erheblich sind, birgt der Start des Obi Marketplace auch gewisse Herausforderungen. Verkäufer müssen sich im Wettbewerb um Preise und Servicequalität behaupten – in einem Umfeld, das zwar schnell an Popularität gewinnen, aber auch von hohem Margendruck geprägt sein kann. Kunden könnten anfänglich auf Schwierigkeiten stoßen, da die Servicequalität der Drittanbieter stark variiert, insbesondere wenn Obi die Servicestandards und Logistikprozesse nicht effektiv überwacht.

Der Schlüsselfaktor ist daher das Plattformmanagement: die Qualität der Onboarding-Prozesse für Verkäufer, die Transparenz der Geschäftsbedingungen, der Grad der Serviceintegration und die Tools zur Überwachung von Qualität und Kundenzufriedenheit. Nur ein gut geführter Marktplatz hat das Potenzial, nachhaltigen Mehrwert für beide Seiten – Verkäufer und Käufer – zu schaffen.

Wichtigste Erkenntnisse

Obis Einführung eines eigenen Marktplatzes ist Ausdruck einer bewussten digitalen Transformation, die darauf abzielt, das Geschäftsmodell der Kette an die moderne Einzelhandelslandschaft anzupassen. Als etablierte Marke im Heimwerkerbereich setzt Obi auf plattformbasierten Vertrieb, um sein Angebot zu erweitern, den Umsatz zu steigern und die Bedürfnisse der heutigen Konsumenten besser zu erfüllen. Der Marktplatz ermöglicht es dem Unternehmen, sich in Bereichen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, in denen das traditionelle stationäre Vertriebsmodell nicht mehr ausreicht – vor allem hinsichtlich Produktvielfalt, Preisflexibilität und Produktverfügbarkeit.

Für den polnischen Markt bedeutet die geplante Einführung von Obi Marketplace das Auftreten eines Anbieters, der sich auf den Heimwerkerbereich spezialisieren könnte – etwas, das bisher keine große Baumarktkette geboten hat. Dies eröffnet Händlern einerseits die Chance, Kunden über neue Kanäle zu erreichen, und fördert andererseits verstärkten Wettbewerb, höhere Servicequalität und mehr Transparenz im Angebot.

Der Markteintritt von Obi in Polen ist jedoch ungewiss und hängt von vielen Faktoren ab: den Ergebnissen der Implementierung in den Heimatmärkten (z. B. Deutschland), der Analyse der operativen Rentabilität, der organisatorischen und logistischen Bereitschaft sowie den Wettbewerbsbedingungen in Polen.

Was ist in den kommenden Monaten sehenswert?

Für alle Marktteilnehmer – Einzelhändler, Branchenanalysten und die Verbraucher selbst – lohnt es sich, einige Schlüsselaspekte genau zu beobachten:

  • Die Entwicklung und der Erfolg von Obi Marketplace in Deutschland werden die Richtung der weiteren Expansion der Plattform bestimmen. Sollte sich das Modell als effektiv erweisen und von Kunden und Partnern gut angenommen werden, wäre Polen ein logischer nächster Schritt.

  • Das Vorgehen der Konkurrenz – beispielsweise von Ketten wie Castorama oder Leroy Merlin – kann ein Indiz dafür sein, ob der Heimwerkermarkt in Polen in Richtung einer breiteren Plattformisierung und der Schaffung eigener Marktplätze tendiert.

  • Veränderungen im Konsumverhalten – wachsende Verbundenheit mit Omnichannel-Shopping, Erwartungen an zusätzliche Dienstleistungen und flexible Liefermöglichkeiten – könnten Raum für neue Vertriebslösungen wie Obi Marketplace schaffen.

  • Die technologischen Investitionen von Obi in Polen – die Modernisierung des Online-Shops, die Einführung neuer digitaler Dienste, der Ausbau der Logistikanlagen und die Integration von Offline- und Online-Prozessen – könnten Anzeichen für die Vorbereitungen zur Einführung einer Marktplatzplattform sein.

Abschließende Betrachtung

Bei einer Einführung auf dem polnischen Markt könnte Obi Marketplace ein bahnbrechendes Projekt im DIY-Bereich und ein Beispiel für effektive Plattformspezialisierung werden. Die entscheidende Frage wird jedoch sein, ob das Netzwerk sowohl für Verkäufer als auch für Endkunden einen echten Mehrwert bietet und ob es den Herausforderungen der Verwaltung einer komplexen Partnerstruktur, eines vielfältigen Produktsortiments und komplexer Betriebsprozesse gewachsen ist.



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