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Verbraucher vertrauen nicht dem ersten Suchergebnis – der Einsatz von KI in der Suche nimmt exponentiell zu
Wie bitte?
Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass nur 11 % der Verbraucher dem ersten Suchergebnis vertrauen, während erstaunliche 73 % im letzten Jahr vermehrt auf KI-Tools zurückgreifen. Dieser Trend verändert die Art und Weise, wie Nutzer Informationen und Marken wahrnehmen.
Warum?
Ein wachsendes Misstrauen gegenüber Suchergebnissen veranlasst Verbraucher dazu, alternative Informationsquellen zu suchen, wie beispielsweise generative KI, soziale Empfehlungen und Meinungsvergleichsportale. Für Unternehmen bedeutet dies, ihre Sichtbarkeit über verschiedene Kommunikationskanäle hinweg zu erhöhen.
Für wen ist es geeignet?
Für Online-Shop-Betreiber, Marketingmanager, SEO-Spezialisten und Content-Ersteller, die ihre Position in der sich dynamisch verändernden digitalen Welt behaupten wollen.
Hintergrund:
Klassische Suchvorgänge bei Google oder Bing sind nicht mehr die einzige Möglichkeit, Informationen zu finden. Laut aktuellen Studien beginnen nur noch 45 % der Verbraucher ihre Produktsuche mit einer herkömmlichen Suchmaschine. Weitere 15 % nutzen KI-basierte Tools und 14 % Bewertungsportale. Zudem geben 73 % der Befragten an, KI-Tools häufiger als noch vor einem Jahr zu verwenden, 45 % sogar täglich. Das Vertrauen in die ersten Suchergebnisse schwindet, und Verbraucher vergleichen zunehmend Informationen aus verschiedenen Quellen, bevor sie eine Entscheidung treffen.
Wie sich das Konsumverhalten in der digitalen Welt verändert
Nutzer vertrauen Suchmaschinen nicht mehr blind – heute verlassen sich 89 % nicht mehr allein auf das erste Suchergebnis. Sie beginnen ihren Kaufprozess zunehmend an verschiedenen Stellen: mit KI-Tools, auf Social-Media-Plattformen oder auf spezialisierten Bewertungsportalen. Über die Hälfte der Verbraucher (54 %) nutzt KI für Recherchen, 48 % zur Ideenfindung und 43 % für Produkt- und Inhaltsanalysen. Es ist deutlich: KI ist keine Kuriosität mehr, sondern ein fester Bestandteil des alltäglichen Kaufprozesses.
Die Rolle des Vertrauens und neuer Informationsquellen
Trotz der zunehmenden Leistungsfähigkeit von KI verlassen sich Verbraucher weiterhin auf traditionelle Suchmaschinen, um sich zu vergewissern – 62 % nutzen sie für vertrauliche Angelegenheiten und 60 % für alltägliche Kaufentscheidungen. Gleichzeitig nutzen 52 % der Nutzer soziale Medien, um Bewertungen zu finden, 48 % für lokale Empfehlungen und 47 % für Rat und Inspiration. Dies zeigt, dass Entscheidungen über verschiedene Kanäle hinweg getroffen werden – und Marken müssen auf allen, oder zumindest auf den wichtigsten, präsent sein
Was bedeutet das für Unternehmen und Online-Shops?
Die veränderten Suchmaschinen-Traffics bedeuten eine Revolution für Online-Sichtbarkeitsstrategien. Google SEO allein reicht nicht mehr aus – die Präsenz in Kontexten, in denen Konsumenten Fragen stellen, ist entscheidend. Aber auch Anzeigen allein genügen nicht. Die digitale Welt erfordert daher einen neuen Ansatz für SEO und Content-Marketing. Inhalte müssen nicht nur für Suchmaschinen optimiert, sondern auch von KI-Tools lesbar sein, die direkt auf Nutzer reagieren. Dies bedeutet Investitionen in strukturierte Daten, glaubwürdige Quellen und den Ausbau der Präsenz auf Plattformen wie ChatGPT, Gemini und Copilot.
Wie sich Unternehmen an Veränderungen anpassen können
- Sorgen Sie für Transparenz in den KI-Antworten – analysieren Sie, wie KI Ihre Marke und Ihre Produkte präsentiert.
- Schaffen Sie Vertrauen durch Daten – nutzen Sie in Ihren Inhalten maßgebliche Quellen, Kundenrezensionen und aktuelle Informationen.
- Erstellen Sie maschinenlesbare Inhalte – fügen Sie Datenstrukturen und Rich Snippets hinzu, um Ihre Informationen für KI interpretierbar zu machen.
- Diversifizieren Sie Ihre Präsenz – entwickeln Sie eine Strategie in sozialen Medien, Marktplätzen und alternativen Suchmaschinen.
- Überwachen Sie das Nutzerverhalten – prüfen Sie regelmäßig, wie Konsumenten auf Ihre Inhalte reagieren, und passen Sie Ihre Kommunikationskanäle entsprechend an.
Wird KI die Zukunft der Suche verändern?
Alles deutet auf das Gegenteil hin. Künstliche Intelligenz entwickelt sich nicht nur zu einem Hilfsmittel, sondern auch zu einem Informationsfilter, der bestimmt, was Nutzern zuerst angezeigt wird. Folglich wandelt sich die traditionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu einem neuen Konzept – der Optimierung für eine generative digitale Welt. Unternehmen, die diesen Wandel schnell verstehen und ihre Strategien anpassen, werden sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Wer an alten Methoden festhält, könnte schon bald aus dem Blickfeld seiner Kunden verschwinden.
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Marcin Stadnik
E-Commerce-Berater
Der Autor ist Manager mit umfassender Erfahrung in E-Commerce, Vertriebsstrategie und Content-Marketing. Als Digitalexperte und Berater verfügt er über mehr als 15 Jahre Erfahrung in E-Commerce-Projekten, Vertriebsstrategie und Online-Geschäftsentwicklung sowie über 25 Jahre Erfahrung im Vertrieb (offline und online). Er ist spezialisiert auf die Entwicklung und Implementierung effektiver Lösungen für Online-Shops und unterstützt Unternehmen beim Aufbau ihrer digitalen Präsenz. Er entwickelt gemeinsam mit ihnen passende Strategien für E-Businesses, führt Audits durch und überwacht Marketingaktivitäten – stets unter Einbeziehung analytischer Kenntnisse und praktischer Markterfahrung. Er ist Autor und Co-Autor von Inhalten auf der Website swiatcyfrowy.pl, die auf seiner langjährigen Beratungs-, Analyse- und Betriebserfahrung basieren. Die erstellten Materialien sollen verlässliches und wertvolles Wissen vermitteln, das die Entwicklung von Online-Unternehmen aktiv unterstützt. Die Inhalte sind darauf ausgerichtet, die realen Herausforderungen und Bedürfnisse von Unternehmen im E-Commerce-Umfeld (der digitalen Welt) zu adressieren.


